Brückentypen


Der Holzbrückenbau bietet eine Vielzahl von Konstruktionsmöglichkeiten zur Überspan-nung von Bächen, Flussläufen, Straßen und Bahnschienen. Entscheidende Faktoren für die Auswahl eines Brückentyps sind Geometrie (Stützweite und Fahrbahn-breite) und Belastung.

 
     
   
     
Nachfolgend finden sie zu jedem Brückentyp eine Angabe über die maximale Brückenlänge in Abhängigkeit von der Materialauswahl.


Die maximale Länge in Bezug auf die Holzart resultiert aus der natürlichen Begrenzung der zur Verfügung stehenden Baumstammlängen. Diese Einschränkung umgeht man bei Einsatz von Brettschichtholz-Leimbinder, Dübelbalken oder Stahlträger. Bei größeren Stützweiten spielen weitere Faktoren wie Konstruktionshöhe, Transportmöglichkeit, Schwingverhalten, Wirtschaftlichkeit u.v.m. eine Rolle, die im Einzelfall geprüft werden müssen.

Im Normalfall wird von einer Belastung für Fußgänger- und Radfahrer ausgegangen. Hierbei ist eine Verkehrslast von 5,0 kN/m² nach DIN 1072 anzusetzen.
Soll das Bauwerk gelegentlich durch Pflege- oder Notfallfahrzeuge genutzt werden, ist die Angabe von Fahrzeuggewicht und -abmessung erforderlich.
Wird die Brücke im Rahmen einer Straße oder eines Wirtschaftsweges gebaut, ist die Angabe der Brückenklasse nach DIN 1072 erforderlich. Auch im Holzbrückenbau sind Lösungen für Belastungen bis BK 30 realisierbar.

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